The Abduction of Europe (7 fragments on Irreversibility) – Europa hörbar machen – Fokus 2: Griechenland, Lettland
Europa hörbar machen / Making Europe audible
FOKUS: LETTLAND und GRIECHENLAND
KomponistInnen: Dimitris Maronidis | Gundega Šmite
Oper
THE ABDUCTION OF EUROPE
(7 fragments on Irreversibility)
für drei InterpretInnen und Elektronik

Die Oper „The Abduction of Europe (7 fragments on Irreversibility)“ basiert auf dem antiken griechischen Mythos von der Entführung Europas. Der Kern des Mythos – Zeus, der die junge phönizische Prinzessin Europa überlistet, indem er sich in einen wunderschönen weißen Stier verwandelt, ihr Vertrauen gewinnt und sie dann entführt, wodurch er den Kontinent Europa begründet – dient als
Metapher, die sich durch die gesamte Oper zieht.
Es gibt zwei textliche Quellen für die Oper.
1. Interviews von Vassilis Vassilikos (Griechenland), Alena Wagnerova (Tschechien) und Ausma Kantāne (Lettland), die im „European Archive of Voices“ LINK verfügbar sind und Live-Textbeiträge des Publikums
2. Gedichte, die den kulturhistorischen Epochen Europas entsprechen und in fünf verschiedenen Sprachen verfasst sind
[en:]Making Europe audible / Europa hörbar machen
FOCUS: LATVIA and GREECE
Composers: Dimitris Maronidis | Gundega Šmite
Opera
THE ABDUCTION OF EUROPE
(7 fragments on Irreversibility)
for three performers and electronics

The opera „The Abduction of Europe (7 fragments on Irreversibility)“ is based on the ancient Greek myth of the abduction of Europa. The core of the myth – Zeus outwitting the young Phoenician princess Europa by transforming himself into a magnificent white bull, winning her trust and then abducting her, thereby founding the continent of Europe – serves as
a metaphor that runs through the entire opera.
There are two textual sources for the opera.
1. Interviews with Vassilis Vassilikos (Greece), Alena Wagnerova (Czech Republic) and Ausma Kantāne (Latvia), which are available in the ‘European Archive of Voices’ LINK, along with live text contributions from the audience
2. Poems reflecting the cultural and historical eras of Europe, written in five different languages
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Europa hörbar machen / Making Europe audible
Das europäische Zusammenleben, vor allem das demokratische, bot zu keiner Zeit einen garantierten Zustand, sondern musste und muss stets neu ausgehandelt, gemeinsam erarbeitet und gelernt werden.
Wessen Geschichte hat dabei für mich eine Bedeutung?
Wem kann ich dabei zuhören?
Im Zentrum unserer Aufführungen stehen Interviews mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, die von ihren persönlichen Erlebnissen und ihren Visionen nach einer friedlicheren, menschenwürdigeren Welt berichten. Die Interviews sammelte der Verein Arbeit an Europa e.V. [LINK] im Rahmen des Projekts European Archive of Voices.
Wir laden KomponistInnen aus unterschiedlichen europäischen Ländern ein, gemeinsam ein Programm (Konzert, Performance, Installation, Musiktheater) zu gestalten.
MusikerInnen: Johanna Greulich (Sopran), Clemens Hund-Göschel (Klavier), Louisa Marxen (Schlagzeug)
KomponistInnen Fokus 1: Catherine Kontz, Henri Växby


Zudem gibt es mancherorts eine Ausstellung des Fotografen Maximilian Gödecke [Link],der mit Unterstützung des Goethe-Instituts für das „European Archive of Voices“ durch Europa reist, um die ZeitzeugInnen fotografisch zu begleiten.


